FAQ - Häufig gestellte Fragen

Hier beantworten wir Ihnen die am häufigsten gestellten Fragen.

Was bedeutet "Beratungsverzicht bei online Abschlüssen"?

Bei unserem Angebot über dieses online-Portal bieten wir die Möglichkeit speziellen Versicherungsschutz für Sie, Ihre Familie und Ihr Fahrrad bzw. E-Bike/Pedelec abzuschließen. Dafür bedienen wir uns spezieller Versicherungsprodukte und sogenannter „Hochleistungstarife“ die einen umfangreichen Versicherungsschutz bieten.
Durch einen selbst getätigten Onlineabschluss verzichten Sie auf eine Beratung und deren Dokumentation.  Schadenersatzansprüche gegen den Vermittler wegen Verletzung von Beratungs- und Dokumentationspflichten können so nicht geltend gemacht werden.

Durch das Absenden eines Onlineversicherungsantrages, erklären Sie sich mit dieser Verfahrensweise einverstanden.

Haben Sie Fragen, möchten Sie andere Versicherungsprodukte, bzw. Versicherungsvergleiche oder benötigen  Sie einfach nur Hilfe, können Sie mit uns ganz einfach in Kontakt treten.

Telefon: 04171-601860
e-mail: info@FS-Vers.de

Was ist zu beachten bei Abschluss einer Fahrradversicherung?

Sie sollten folgendes bedenken. Registrieren Sie Ihr Fahrrad über einen Fahrradpass (s. hier auch beim Stichwort „Fahrradpass“). Bewahren Sie unbedingt Ihren Kaufbeleg auf, kopieren diesen und reichen ihn zusammen mit einem Foto und der Nennung des verwendeten Schlosses Ihres Rades ein. Gerne per e-mail unter Angabe Ihrer Versicherungsscheinnummer.

Diebstahlstatistik Fahrräder 2011

Nur knapp zehn Prozent aller als gestohlen gemeldeten Räder werden von der Polizei wieder gefunden. Der durchschnittliche Verkaufspreis eines Fahrrades liegt aktuell über 600,- €uro. Eine Versicherung ist deshalb durchaus sinnvoll. Übrigens, die Aufklärungsquote bei Autodiebstählen liegt über 30%!

Die Zahl der gestohlenen Fahrräder lt. Diebstahlstatistik der Polizei im Jahre 2011 belief sich auf 328748. Dies ist eine Zunahme gegenüber dem Jahre 2010 von 7,2%. Die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Diebstähle ist noch deutlich höher.

Die Polizei hat ein Broschüre mit sehr guten Tipps und Hinweisen gegen Fahrraddiebstahl herausgebracht.

Was ist zu beachten bei einem Schaden?

Gehen Sie auf unserer Internetseite auf die Rubrik „Schadensmeldung“. Hier gibt es die speziellen links zu den einzelnen Gesellschaften direkt auf die Seite für die Schadenmeldungen. Dort sind auch alle Hinweise zu finden, die für die Schadenanzeige nötig sind. Sie kommen über diesen Weg direkt zum jeweiligen Spezialisten für die Schadenregulierung. Neben dem link können Sie auch direkt die jeweilige Schadenanzeige herunterladen. Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Hilfe:

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Fahrradregistrierung

Gravur eines Rades
Die Registrierung eines Rades bei der Polizei ist in vielen Städten und Ländern Europas möglich. Die Polizei registriert in der Regel kostenlos. So registrierte Fahrräder werden meist durch einen entsprechenden Aufkleber deutlich sichtbar gekennzeichnet.
 
Möglich ist auch eine kostenpflichtige Registrierung des Fahrrads bei einer der privat unterhaltenen Datenbanken im Internet. Die Polizei pflegt eine Zusammenarbeit mit gewerblichen Anbietern dieser Dienstleistung abzulehnen.
 
Wird ein registriertes Fahrrad gestohlen, können aber zumindest die bei der Registrierung erhobenen Daten in eine Fahndungsdatei der Polizei (beispielsweise POLAS) übernommen werden. Wichtigstes Kriterium ist dabei die Fahrrad-Rahmennummer, die vom Hersteller (nach einer alten DIN-Norm und der neuen Europäischen Norm) an jedem Fahrradrahmen angebracht sein sollte (aber nicht immer ist).

Quelle: www.wikipedia.org

Fahrradpass

Der Fahrradpass ist ein von der Polizei entwickeltes Formular, in dem wichtige Informationen festgehalten werden können, die zur Identifizierung eines aufgefundenen oder kontrollierten Rades führen können. Vom Eigentümer oder dem Händler ausgefüllt sind sie aber ein sehr gutes Instrument, im Falle einer Diebstahlsanzeige die entsprechenden Fragen der Ermittlungsbeamten zu beantworten. Einige Polizeibehörden bieten Fahrradbesitzern noch die Registrierung von Fahrrädern an. Die Fahrrad- und Besitzerdaten werden dann in einer Fahrrad-Halterdatei eingegeben, die für die Fahndung nützlich ist. Solche Fahrrad-Halterdateien gibt es zwischenzeitlich in vielen Städten, vor allem NRW und Niedersachsen. Seit kurzem bietet die Polizei ein kostenloses App zum Herunterladen, das ermöglichen soll, auf schnellstem Weg der Polizei eine genaue Beschreibung des gestohlenen Rades zu liefern.

Download Fahrradpass der bayerischen Polizei

Quelle: www.wikipedia.org

Wie wichtig ist Unfallschutz speziell bei E-Bikes/Pedelec?

Das Pedelec ist insbesonders bei älteren Menschen beliebt, die aber oftmals durch ein vermindertes Reaktions- und Wahrnehmungsvermögen sowie nachlassende Muskelkraft stark unfallgefährdet sind.

Seitdem Fahrräder mit elektrischem Hilfsmotor boomen, steigen auch die Unfallzahlen mit den leisen Flitzern sprunghaft an. Eine Studie zu Verletzungen bei Fahrradfahrern zeigt, dass etwa jeder zweite Unfall Kopf und Arme betrifft, in zwei Drittel aller Fälle die Beine und bei jedem Fünften der Brustkorb verletzt ist. Experten rechnen mit ähnlichen Verletzungsformen wie bei herkömmlichen Fahrrädern, die durch die höhere Kollisionsgeschwindigkeit bei E-Bike-Unfällen jedoch drastischer ausfallen können.
Speziell bei der Suche nach dem passenden Unfallversicherungsschutz sollte man auf spezielle Risikoeinschlüsse (wie z.B. Bewusstseinsstörungen) aber auch  auf das Bedingungswerk achten.

Welcher Unterschied besteht zwischen Zeit- und Neuwertversicherung?

Bei der Zeitwertversicherung wird der aktuelle Wert Ihres Fahrrades versichert (unter Berücksichtigung des Alters und der Abnutzung).

Neuwert ist der Betrag, der zur Wiederbeschaffung aufgebracht werden muss, um eine neue Sache gleicher Art, Güte und Funktion zu erhalten. Nicht entscheidend ist, welchen Preis der Versicherungsnehmer ursprünglich für die versicherte Sache bezahlt hat. Es kommt vielmehr auf den Wiederbeschaffungswert am Tag des Schadens an.

Sind E-Bike/Pedelec in der privaten Haftpflichtversicherung mitversichert?

Die private Haftpflichtversicherung kommt zwar für Schäden beim Fahrradfahren auf. Aber gilt ein E-Bike/Pedelec als Fahrrad oder nicht? Wenn ein Motor am Rad ist, ist es nicht sicher, ob die Privathaftpflicht leistet. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gibt es heute etwa 150 Anbieter von Privathaftpflichtpolicen. Alle haben eigene Bedingungen. Bis vor 20 Jahren waren die Klauseln noch einheitlich. Fahrräder waren eingeschlossen, aber es gab noch keine mit Motor. Schon gar keine mit Antriebshilfe, die von alleine rollen können. Klar geregelt ist nur die Nutzung der sogenannten S-Pedelec oder E-Bikes, die bis 45 km/h fahren können. Diese benötigen ein Versicherungskennzeichen und sind dann darüber haftpflichtversichert.

Umstritten ist aber die Versicherung für die langsameren Pedelecs bis 25 km/h. Ein Unfall könnte deren Nutzer in finanzielle Probleme stürzen. Hier sollte in jede einzelne Police geschaut werden, ob E-Bike/Pedelec auch mit Antriebshilfe mitversichert sind.

Ist Fahrraddiebstahl in einer Hausratversicherung mitversichert?

Fahrraddiebstahl war nach den Allgemeinen Hausrat-Versicherungsbedingungen VHB 66 und den VHB 74 bis höchstens 256 EUR versichert. Nach den VHB 84 und VHB 92 können gegen einen geringen Beitragszuschlag auch teure Fahrräder versichert werden. Ersetzt werden Schäden durch einfachen Diebstahl, sofern das Fahrrad zur Zeit des Diebstahls in verkehrsüblicher Weise durch ein Schloss gesichert war und der Diebstahl zwischen 6.00 Uhr und 22.00 Uhr (Nachtzeitklausel) verübt wurde oder sich das Fahrrad zur Zeit des Diebstahls in Gebrauch oder in einem gemeinschaftlichen Fahrradabstellraum befand. Die mit dem Fahrrad lose verbundenen und regelmäßig seinem Gebrauch dienenden Sachen werden nur ersetzt, sofern sie zusammen mit dem Fahrrad abhandengekommen sind. Einige Gesellschaften verzichten auf die sogenannte Nachtzeitklausel (d.h. das Fahrrad ist "rund um die Uhr" mitversichert, sofern dieses zur Zeit des Diebstahls in verkehrsüblicher Weise durch ein Schloss gesichert war). Der Diebstahl von Fahrrädern ist im Rahmen der Hausratversicherung bis zu einem bestimmten Höchstsatz mitversicherbar. In manchen Tarifen sind bereits ca. 1-2% der Versicherungssumme oder 500 EUR für Fahrraddiebstähle eingeschlossen. Teildiebstahl ist in aller Regel nicht versichert (z.B. der Sattel wird gestohlen). Ebenso verhält es sich mit Vandalismus, also Beschädigung des Fahrrades. Fazit: Der Fahrradschutz in der Hausratversicherung ist ein reiner Diebstahlschutz mit sehr individuellen Entschädigungs- und Bedingungswerken. Es sollte in jede Police geschaut werden, ob überhaupt Fahrraddiebstahl und was versichert ist.

Bußgeldkatalog für Radfahrer

Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gleichermaßen zu gewährleisten, gilt auch für den Fahrradfahrer die Straßenverkehrsordnung (StVO).

Einen Überblick, wie Verstöße gegen die StVO geahndet werden, gibt die folgende Tabelle.

Bußgeldkatalog für Radfahrer

Fahrradhelmpflicht

Eine Helmpflicht besteht in Deutschland nicht. Ein Helm ist jedoch empfehlenswert, da er oft die Folgen eines Unfalls mildert und vor schweren Kopfverletzungen schützt.

Radfahren unter Alkoholeinwirkung

Wer betrunken mit dem Fahrrad unterwegs ist und sein Fahrzeug nicht mehr sicher führen kann, begeht eine Straftat. Trunkenheit im Verkehr (§ 316 Strafgesetzbuch) wird mit Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft, eine Gefährdung anderer muss dabei nicht vorliegen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich beim Fahrzeug um ein Fahrrad oder ein Auto handelt. Die aktuelle Rechtsprechung geht bei einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 1,6 Promille von absoluter Fahruntüchtigkeit (eines Radfahrers, Kraftfahrer schon ab 1,1 Promille) aus.